Freiherr-vom-Stein Schule

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GHS Freiherr-vom-Stein-Schule

 

Gifhorn

(Stand: Mai 2010)

Inhalt

1.
Das Schulprofil
1.1
Unsere Schule
1.2
Adressen
2.
Das Leitbild der Freiherr-vom-Stein-Schule
3.
Das Leitbild in seiner Realisierung – Situationsanalyse
3.1
Intensives Schulleben
3.1.1
Das Schulleben im Grundschulbereich
3.1.2
Das Schulleben im Hauptschulbereich
3.2
Gemeinsames Miteinander
3.3
Förderung der Sozialkompetenz
3.4
Berufsvorbereitung
4.
Qualitätssicherung: Entwicklungsziele und Maßnahmenpläne
4.1
Sicherung des Ist-Standes
4.2
Entwicklungsziele und Maßnahmenpläne
4.2.1
Erziehungsarbeit: Maßnahmen zur Entwicklung eines Konzepts zur Eigenverantwortlichkeit der Schüler
4.2.2
Unterrichtsentwicklung: Entwicklung eines Methodenkonzepts
4.2.3
Fortbildungskonzept: Erstellung eines Fortbildungskonzepts
4.2.4
Schulleben: Informationsfluss im Kollegium
4.2.5
Schulleben: Außerunterrichtliche Aktivitäten
5.
Nachwort

1. Das Schulprofil

1.1 Unsere Schule

Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist eine Grund- und Hauptschule in Gifhorn, die im Grundschulbereich als einzige Schule der Stadt eine offenes Ganztagsangebot anbietet. Sie liegt im Zentrum von Gifhorn, einer Stadt mit ca. 42.000 Einwohnern am Südrand der Lüneburger Heide, 65 km östlich von Hannover, jeweils 25 km entfernt von Braunschweig und Wolfsburg.

Die Schule wurde am 7. August 1877 eingeweiht - ein für damalige Verhältnisse imposantes Schulgebäude mit 12 Klassen und einigen zusätzlichen Fachräumen. Die damalige Bezeichnung „Steinschule“ ergab sich aus der Tatsache, dass im Gegensatz zu früheren Schulbauten diese Schule vollständig aus Steinen erbaut worden war. Erst in den Jahren 1969/70, als mehrere Gifhorner Schulen existierten, entschloss man sich, sie in Anlehnung an die frühere Bezeichnung „Freiherr-vom-Stein-Schule“ zu nennen, wie sie bis heute heißt.
Durch ansteigende Einwohner- und damit auch Schülerzahlen wurde die Schule im Jahre 1931 erheblich vergrößert, so wurden unter anderem vier weitere Klassenräume im 2. Stockwerk geschaffen.

Während des 2. Weltkrieges wurde das Schulgebäude ein Behelfskrankenhaus; erst im August 1951 erfolgte die Wiederaufnahme des regulären Unterrichts nach erheblichen Renovierungsarbeiten, die durch die langjährige Nutzung als Lazarett und Krankenhaus notwendig geworden waren.

1959 erfolgte ein umfassender Umbau und Anbau eines Traktes mit 4 neuen Klassenräumen und einem neuen Sanitärtrakt, der 1960 eingeweiht wurde.

Im Schuljahr 1974/75 wurde der Sekundarbereich I durch die Einrichtung einer 10. Klasse (Erreichung eines Realschulabschlusses) erweitert.

Durch Schließung einer Hauptschule im Stadtteil Gamsen erfolgte im Schuljahr 1989/90 ein weiterer Um- und Erweiterungsbau, wodurch drei neue Klassenräume, Werk- und Technik-, Musik-, Kunst- und Textilräume sowie ein großzügiger Hauswirtschaftsbereich hinzukamen.

Seit 2001/02 ist der Primarbereich zu einer Verlässlichen Grundschule geworden, und seit Beginn des Schuljahres 2008/09 besteht für Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches die Möglichkeit der Ganztagsbetreuung (montags – donnerstags bis 15.30 Uhr).

Im Schuljahr 2009/2010 werden in 5 Grundschul- und 13 Hauptschulklassen ca. 370 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 24 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet. Zudem sind drei pädagogische Mitarbeiterinnen und eine Schulsozialarbeiterin an unserer Schule tätig.

1.2 Adressen

Der Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule ist Herr M. Berner, Konrektorin ist Frau I. Dittmann.
Das Sekretariat ist von Frau H. Köhler besetzt.

Anschrift:
Freiherr-vom-Stein-Schule
Schulplatz 1
38518 Gifhorn
Telefon: 05371/3747
Fax: 05371/12083
http://www.stein-schule.de

2. Das Leitbild der Freiherr-vom-Stein-Schule

Unsere pädagogische Arbeit wird geleitet vom Grundsatz der Ganzheitlichkeit und Individualisierung. Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich wohl und angenommen fühlen.

Alle Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter und Eltern fühlen sich gemeinsam verantwortlich für den Erfolg unseres pädagogischen Handelns.

Wir beachten die Grundprinzipien der Toleranz, der gegenseitigen Achtung, der Rücksichtnahme und Offenheit. Wir praktizieren ein intensives Schulleben und gemeinsames Miteinander, fördern die Sozialkompetenzen aller Schülerinnen und Schüler und ermöglichen eine gezielte Berufsvorbereitung in den höheren Klassenstufen.

Wir wollen

  • auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler Rücksicht nehmen, sie in ihrer
  • Individualität annehmen und ihrer Vielfalt und Andersartigkeit anerkennen,
  • jeden Einzelnen fördern und fordern, den Rahmen für die Entwicklung seiner Persönlichkeit bieten und Gemeinschaft schaffen,
  • die Motivation der Schülerinnen und Schüler für das Lernen fördern und erhalten,
  • Lust und Leistung  im Unterricht miteinander verbinden,
  • die Eigenverantwortung und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler aufbauen und stärken, Konfliktfähigkeit und Sozialkompetenzen erwerben und trainieren,
  • Lernen mit allen Sinnen ermöglichen und dabei die Vielfalt unterschiedlicher Methoden auch an anderen Lernorten mit außerschulischen Partnern erproben,
  • die Grundlagen zur beruflichen Orientierung durch praxisbezogene Unterrichtsformen schaffen,
  • verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen und
  • durch gemeinsame Aktivitäten die Identifikation mit unserer Schule stärken.

Dazu werden wir

  • unsere Bildungs- und Erziehungsziele kontinuierlich hinterfragen und weiter entwickeln,
  • Kinder, Eltern, Kooperationspartner und Freunde ermuntern, sich aktiv an der Gestaltung unserer Schule zu beteiligen und den dafür erforderlichen Rahmen schaffen.

3. Das Leitbild in seiner Realisierung – Situationsanalyse

Die folgende Situationsanalyse beschreibt, welche Maßnahmen, Strukturen und Projekte hinsichtlich des Leitbildes der Freiherr-vom-Stein-Schule bereits etabliert sind.

3.1 Intensives Schulleben

Neben dem Schulalltag und bei außerschulischen Kontakten kommt gera­de dem Schul­leben eine besondere Bedeutung zu.
Der Begriff Schulleben umfasst sowohl die Gestaltung der Schule als Lebensraum im Rahmen unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Aktivitäten, als auch die Gestaltung der persönlichen Beziehungen.

3.1.1 Das Schulleben im Grundschulbereich

Schulfeste und Feiern

In der Grundschule finden zahlreiche Schulfeste, wie zum Beispiel das Herbst- und Laternenfest, Adventsfeiern, Faschingsfeiern, Sommerfeste und ähnliches statt. Bei allen Festen findet eine Zusammenführung aller Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern statt. Schüler der Hauptschule sind ebenso anwesend und unterstützen die Feierlichkeiten. Durch die gemeinsamen Aktivitäten wird die Identifikation mit der eigenen Schule gestärkt.

 

Verkehrserziehungswoche

Ein sicherer Umgang und das richtige Verhalten im Straßenverkehr sind von großer Wichtigkeit. Ihre Geschicklichkeit testen die Grundschulklassen in der jährlich stattfindenden Verkehrserziehungswoche. Hier wird das kognitive Lernen durch Bewegungsspiele und Lernen mit allen Sinnen ergänzt.

 

Lesewoche

Einen festen Platz im Schuljahr hat die jährlich stattfindende Lesewoche. Neben einem schulübergreifenden Vorlesewettbewerb stellen Kinderbuchautoren ihre Bücher vor. Mit Hilfe eines Büchertisches können sich Schülerinnen und Schüler, auch mit ihren Eltern, über ansprechende Kinderliteratur informieren. Jede Klasse erstellt während der Lesewoche Lesetagebücher, Lesekisten oder ähnliches, diese handlungs- und produktionsorientierten Maßnahmen bewirken, dass die Motivation, sich mit Literatur auseinander zusetzten, gefördert und erhalten wird.

 

Mathematikwettbewerb

Jedes Jahr nehmen die 3. und 4. Klassen an einem Mathematikwettbewerb teil. Die gemeinsame Arbeit in einem Wettbewerb mit anderen bildet die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler aus und lässt sie in öffentliche Konkurrenz treten.

 

Sportfeste

Regelmäßig werden schulinterne Spieletage und Sportfeste durchgeführt.

 

Projektwoche

Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen arbeiten auf ein themenbezogenes, produktorientiertes gemeinsames Ziel hin, wodurch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

 

Theaterstücke

Eigene Theateraufführungen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen ihnen, ihre Fähigkeiten in einer Gruppe anzuwenden und Respekt vor der Leistung anderer zu entwickeln.

Regelmäßige Theaterbesuche ergänzen den Unterricht als außerschulische Lernumbebung.

 

Schnuppertage

Um den Schulanfängern die Eingewöhnung zu erleichtern, gibt es einen Schnuppertag. Weiterhin bestehen über den Schnuppertag hinaus enge Kontakte zwischen den Kolleginnen der Grundschule und den Kindergärten.

 

 

3.1.2 Das Schulleben im Hauptschulbereich

Schulfeste und Feiern

Im Anschluss an die Projektwoche findet ein Schulfest für alle Hauptschüler statt. Weiterhin wird jedes Jahr eine Abschlussfeier für alle Schulabgänger veranstaltet.

 

 

Sportfeste

 

Regelmäßig werden schulinterne Sportwettbewerbe und Sportfeste durchgeführt.

Projektwoche

Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen arbeiten auf ein themenbezogenes, produktorientiertes gemeinsames Ziel hin, wodurch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

Theaterstücke

Regelmäßige Theaterbesuche ergänzen den Unterricht als außerschulische Lernumgebung. In der Schule gastiert jährlich ein

englisches Theaterensemble. Das englische Theaterstück wird im Unterricht vor- und nachbereitet (Klassen 5-7 sowie Klassen 8-10).

 

Schnuppertage

Jährlich können aus den Grundschulen im Umkreis zukünftige Schülerinnen und Schüler am Unterricht teilnehmen und die Schule besichtigen.

Die Schulbesichtigung wird in Kleingruppen von Schülerinnen und Schülern unserer Schule durchgeführt.

 

Ausflüge und Klassenfahrten

Ausflüge und Klassenfahrten stärken die Gemeinschaft. Um diesen Prozess zu fördern, werden in vielen Fällen naturnahe Heime mit umweltpädagogischen, sportlichen Schwerpunkten gewählt.

 

Schulwerkstattpreis

Regelmäßig findet der Schulwerkstattpreis der Stadt Gifhorn statt, bei dem unsere Schule stets vertreten ist. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen und die anderer Schulen zu betrachten. Auf diese Weise können Lust und Leistung im Unterricht miteinander verbunden werden.

 

Berufsvorbereitung

Um allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich auf das Berufsleben vorzubereiten, findet gerade in den höheren Hauptschulklassen eine intensive Berufsvorbereitung statt. Dabei werden die Grundlagen zur beruflichen Orientierung durch praxisbezogene Unterrichtsformen geschaffen. Siehe hierzu Punkt 3.4.

 

3.2 Gemeinsames Miteinander

Wir sorgen für ein Schulklima von gegenseitiger Offenheit und Toleranz, von gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung. Hierbei ist uns wichtig, dass sowohl die Schülerinnen und Schüler untereinander, als auch Schüler und Lehrer sowie Lehrer und Eltern ein gutes Verhältnis zueinander aufweisen.

 

Klassenlehrerprinzip

Um vertrauliche Beziehungen aufzubauen, legen wir großen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum von einem Klassenlehrer, der eine Bezugsperson symbolisiert, in mehreren Unterrichtsfächern unterrichtet wird.

 

Arbeit der Schülervertretung

Die Schülervertretung der Freiherr-vom-Stein-Schule setzt sich aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen zusammen, die sich regelmäßig treffen und durch verschiedene Aktivitäten unser Schulleben mitgestalten. Unterstützt wird die Schülervertretung von der SV-Beratungslehrerin der Schule.

 

Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler

 

 

 

Es finden regelmäßige Informationsveranstaltungen für Eltern und ihre Kinder, z.B. vor der Einschulung, zum Übergang für die weiterführenden Schulen, zur Berufsberatung, zum Übergang in die 10. Klasse und zu anderen Themen statt.

 

Beteiligung der Eltern am Schulleben

Eltern unserer Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv an der Gestaltung unserer Schule. So unterstützen sie die Schule bei der Durchführung von Festen und Feiern, bei Unterrichtsausflügen und bei Projektangeboten der offenen Ganztagsschule.

Lehrersprechzeiten

Neben den zweimal jährlich stattfindenden Elternsprechtagen bietet jeder Lehrer unserer Schule einmal in der Woche eine zusätzliche Sprechstunde an.

 

Schulvertrag

Von Schülern und Lehrern wurden gemeinsam Umgangsformen und Regeln erarbeitet, die sich Schüler und Lehrer im gemeinsamen Umgang und im Umgang untereinander wünschen. Diese sind in einem Schulvertrag festgehalten, den alle Schüler unserer Schule unterschrieben haben. Inhalte unseres Schulvertrages sind zum Beispiel die Grundprinzipien der Toleranz, der gegenseitigen Achtung, der Rücksichtnahme und Offenheit. Zudem wird Wert auf Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit, Zivilcourage und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt gelegt.

3.3 Förderung der Sozialkompetenz

Unsere Arbeit orientiert sich am Ziel einer sozial gerechten und demokratischen Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung in der Welt bewusst ist. Hierzu ist uns die Schulung sozialer Kompetenzen sehr wichtig.

Sozialkompetenztraining Zu Beginn der 5. Klasse werden die neuen Schülerinnen und Schüler unserer Schule für ihr neues soziales Umfeld sensibilisiert. Dies findet in Form unseres Soko-Trainings statt. Bei diesem 2-tägigen Projektunterricht mit dem Klassenlehrer und einem Schulmediator unserer Schule wird der Umgang mit anderen und das gemeinsame Miteinander spielerisch geübt. Insbesondere werden Konfliktsituationen besprochen und trainiert, diese zu lösen.
Streitschlichter Unsere Mediatoren bilden Schülerinnen und Schüler der Hauptschule zu Streitschlichtern aus. Diese bemühen sich alltäglich um Konfliktlösungen im schulischen Bereich.
Kooperation mit der Aller-Schule Seit fast fünf Jahren kooperiert unsere Schule mit der Gifhorner Aller-Schule (Tagesbildungsstätte der Lebenshilfe). Alle vierzehn Tage findet im Nachmittagsbereich ein Sportangebot statt, an dem die Schülerinnen und Schüler der Aller-Schule und unsere Schüler gemeinsam in der Sporthalle sportlich aktiv werden. Momentan arbeiten wir daran, die Kooperation über die Sportangebote hinaus zu erweitern.
Kooperation mit der Rischbornschule Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Rischbornschule. Ziel ist die Reintegration von sozial auffälligen Schülern.
Lernwerkstatt Schulverweigerung/ Arbeitskreis Schulabsentismus

Die Lernwerkstatt Schulverweigerung findet in Zusammenarbeit mit der Paulus Gemeinde Gifhorn statt. Ziel ist es, Schulverweigerer in einer gesonderten Lernwerkstatt zu betreuen, um sie anschließend wieder in die Stamm- oder Berufsschule zu integrieren und dort eine erfolgreiche Mitarbeit zu sichern.
Der Arbeitskreis Schulabsentismus, dem auch die Lernwerkstatt Schulverweigerung zugehörig ist, kooperiert mit der Polizei, dem Kinderschutzbund, dem Amtsgericht, der Jugendwerkstatt und der Diakonie. Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, der durch Schulabsentismus möglicherweise aufkommenden Kriminalität vorzubeugen.

Patensystem Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen übernehmen eine Patenschaft für Grundschüler der ersten Klasse und kümmern sich besonders um diese.
Helfersystem

Die Schülerinnen und Schüler unserer Hauptschule helfen bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen der Grundschule.

3.4 Berufsvorbereitung

Wir schaffen Grundlagen zur beruflichen Orientierung durch praxisbezogene Unterrichtsformen, auch durch das Öffnen der Schule und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen.

Die Berufsorientierung soll gemäß dem im Niedersächsischen Schulgesetz festgelegten Bildungsauftrag eine "gründliche Vorbereitung auf einen berufsbezogenen Bildungsweg" vermitteln.


Berufsorientierung

Ab dem achten Schuljahr findet eine intensive Berufsvorbereitung statt. Hierbei arbeiten wir mit vielen Institutionen zusammen. Die Agentur für Arbeit stellt einen Berufsberater zur Verfügung, das Berufinformationszentrum in Wolfsburg wird besucht, die Arbeit im Fach Wirtschaft zielt intensiv auf eine Berufsvorbereitung ab.

Praxistage

Die Betriebspraxistage finden in allen achten Klassen statt. Sie sollen dabei weitestgehend zu einer Verknüpfung des Fachunterrichts mit außerschulisch erworbenen, berufsbezogenen Lernerfahrungen beitragen.
Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse suchen sich möglichst selbstständig geeignete Betriebe und Einrichtungen, in denen sie ein eintägiges Praktikum absolvieren können.

Zusammenarbeit mit Berufsschulen

Es besteht eine Kooperation mit den Berufsschulen in Gifhorn. Dabei nutzt unsere Schule die vielfältigen Angebote der Gifhorner BBS I und BBS II. Während des achten Schuljahres werden an mehreren Unterrichtstagen verschiedene Berufsfelder der BBS erkundet, zudem wird aktiv am Unterricht teilgenommen.

Betriebspraktikum

Das dreiwöchige Betriebspraktikum in der neunten Klasse ermöglicht es allen Schülerinnen und Schülern vielfältige Erkenntnisse zum Alltag eines Betriebes zu sammeln. Ein von den Schülern angefertigter Praktikumsbericht reflektiert ihre Erfahrungen. Zusätzlich wurde ein zweiwöchiges Praktikum in der zehnten Klasse eingerichtet.

 

Bewerbungstraining

Personalentwickler veranstalten ein Bewerbungstraining mit allen Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen. Zudem nimmt ein Teil der achten Klassen jährlich an dem Projekt „Aktive Berufswahlvorbereitung“ des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft teil. Weitere Angebote, wie die „Nacht der Bewerber“, werden zur Beruforientierung wahrgenommen.

4. Qualitätssicherung: Entwicklungsziele und Maßnahmenpläne

Die oben genannten Ausführungen entsprechen dem Stand der Schulentwicklungsarbeit des Schuljahres 2009/2010. Sie stellen den Ist-Stand unserer schulischen Arbeit dar. Im Folgenden sollen Entwicklungsziele aufgezeigt werden, die verdeutlichen, wie der Ist-Stand gesichert wird und welche weiteren Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –erweiterung angestrebt werden. Hierbei wurde besonderer Wert auf die Bereiche Erziehungsarbeit, Unterrichtsentwicklung, Fortbildung und Schulleben gelegt.

4.1 Sicherung des Ist-Standes

Das besondere Profil der Freiherr-vom-Stein-Schule wird durch eine Vielzahl von Projekten und Initiativen geprägt, die teilweise durch persönliches Interesse und Engagement von Kolleginnen und

Kollegen initiiert und aufrechterhalten werden. Solche Projekte sind teilweise personengebunden und gehen möglicherweise verloren, wenn die Initiatoren ihr Engagement aufgeben.

Maßnahme:

Durch die Überarbeitung und Erweiterung des Schulprogramms werden die wichtigsten Initiativen und Projekte der Freiherr-vom-Stein-Schule erfasst und systematisiert. Für jedes stattfindende Projekt und jede Initiative wird ein Verantwortlicher (Projektleiter)bestimmt.

4.2 Entwicklungsziele und Maßnahmenpläne

Um die Qualität der Schule stetig zu verbessern, wurden Ziele erarbeitet und konkrete Maßnahmen zu deren Erreichung geplant. Dieses wird im Folgenden dargestellt.

4.2.1 Erziehungsarbeit: Maßnahmen zur Entwicklung eines Konzepts zur Eigenverantwortlichkeit der Schüler

Ziel: Die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler soll gestärkt werden, hierzu bilden sich alle Lehrkräfte bis zum Sommer 2011 in „Lions-Quest“ fort und erstellen hierzu ein Projekt.

Maßnahme:

Gemäß unseres Leitbildes zur Stärkung der Schüler und Schülerinnen zur Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit bildet sich die gesamte Lehrerschaft der Freiherr-vom-Stein-Schule bis zum Sommer 2010 fort. Hierzu wurde das Lions-Quest-Programm für eine schulinterne Fortbildung ausgewählt. Dieses gibt allen Kollegen Inhalte und Methoden an die Hand, mit denen die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler und Schülerinnen durch eine zielorientierte Vermittlung von Werten und Lebenskompetenzen gestärkt werden soll.

Mit den erworbenen Kenntnissen dieser Fortbildung erstellen alle Lehrkräfte der Schule bis zum Dezember 2010 ein Unterrichtskonzept für ihren jeweiligen Jahrgang und führen das geplante Konzept bis Juni 2011 durch.

Bis zu den Sommerferien 2011 soll ein Erfahrungsaustausch mit anschließender Evaluation in einer Kollegiumssitzung stattfinden, in der eine Planerstellung zur zukünftigen Durchführung, unter Einbezug der erworbenen Kenntnisse und Erfahrungswerte, für alle Jahrgangsstufen schriftlich fixiert wird.

Im Anschluss sollen diese Konzepte in allen Klassenstufen verbindlich durchgeführt werden.

4.2.2 Unterrichtsentwicklung: Entwicklung eines Methodenkonzepts

Ziel: Um die Schülerinnen und Schüler sowohl auf die weiterführenden Schulen, als auch auf das Berufsleben vorzubereiten, haben wir uns entschlossen, den Unterricht umzugestalten.

Dafür wollen wir ein Methodenkonzept erarbeiten, das bis zum Beginn des Schuljahres 2012 von allen Kollegen erarbeitet und umgesetzt werden soll.

Maßnahme:

Wichtige Bausteine für ein Methodenkonzept sind

  • die Lern- und Arbeitskompetenzen
  • das selbstgesteuerte Lernen
  • die Kommunikationstechniken und
  • die Teamentwicklung

Für das Erlernen der Lern- und Arbeitskompetenzen werden das effektive Lernen und Behalten, Lesetechniken, das Markieren und Unterstreichen, das Nachschlagen, Strukturieren und Visualisieren trainiert.

Diese Arbeitstechniken werden im Fachunterricht gezielt eingesetzt und verhelfen den Schülerinnen und Schülern, selbstgesteuert zu lernen.

Im Kommunikationstraining wird freies Sprechen und Erzählen, das „Miteinander-Reden“ und das überzeugende Argumentieren trainiert.

Beim Training der Teamentwicklung werden Gruppenprozesse reflektiert, Regeln entwickelt und das Verhalten bei der Arbeit in Gruppen eingeübt.

Die vier Bausteine bilden Arbeitspakete, die nach einer Schulung des gesamten Kollegiums im Unterricht umgesetzt werden sollen.

Wir werden im 2. Halbjahr des Schuljahres 2009/10 mit der Fortbildung zum Arbeitspaket I (Lern- und Arbeitskompetenzen) beginnen. Die Durchführung erfolgt im 1. Halbjahr 2010/11 in den Klassen 3 und 5.

In diesem Zeitraum ist die Fortbildung zum Arbeitspaket II (selbstgesteuertes Lernen) geplant, die Umsetzung im 2. Halbjahr 2010/11 wieder in den Klassen 3 und 5.

Die Fortbildung zum 3. Modul (Kommunikationstechniken) erfolgt ebenfalls im 2. Halbjahr des Schuljahres 2010/11 und wird im 1. Halbjahr 2011/12 in den Klassen 4 und 6 durchgeführt.

Zu dieser Zeit erfolgt dann die Fortbildung zum 4. Arbeitspaket (Teamentwicklung). Das Training für die Schüler findet im anschließenden Halbjahr ebenfalls in den Klassen 4 und 6 statt.

So wollen wir erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler zukünftig in den Klassenstufen 3 und 5 in den Bereichen Lern- und Arbeitskompetenzen, selbstgesteuertes Lernen und in den Klassenstufen 4 und 6 in den Bereichen Kommunikationstechniken und Teamentwicklung geschult werden.

Nach Umsetzung jedes Bausteines im Unterricht erfolgt innerhalb der monatlich stattfindenden Dienstbesprechungen ein Erfahrungsaustausch, bei dem Änderungen und Verbesserungsmöglichkeiten besprochen werden können. Zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres werden die Module der Methodenkompetenz gemeinsam besprochen und beispielhaft angewandt (neue Schüler in der Klasse werden mit den Methoden vertraut gemacht).

4.2.3 Fortbildungskonzept: Erstellung eines Fortbildungskonzepts

Ziel:

Fortbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine angemessene Reaktion auf den sich rasch vollziehenden gesellschaftlichen Wandel. Sie bietet entscheidende Hilfen bei der Verwirklichung des Anspruchs, zeitgemäß und zukunftsorientiert zu unterrichten.

Lehrerinnen und Lehrer sind zum lebenslangen Lernen aufgefordert. Sie sind verpflichtet, sich zur Erhaltung der Unterrichtsbefähigung fortzubilden. Es lassen sich freiwillige von bedarfsorientierten Fortbildungen unterscheiden.

Ziel der bedarfsorientierten Fortbildungen ist es, auf dem aktuellen Stand der didaktisch-methodischen Anforderungen zu bleiben. Dadurch sind eine permanente Weiterentwicklung der jeweiligen Unterrichtsinhalte und Unterrichtsgestaltung sowie eine Innovation des Schullebens gewährleistet.

Maßnahme:

Im Zeitraum von Juni bis September 2009 fand die Ermittlung der bislang besuchten Fortbildungen statt. Aus dem Ist-Zustand und der Bedarfsanalyse müssen die Qualifizierungsansprüche des Schulprofils notwendigerweise mit dem neu erarbeiteten Fortbildungsbedarf der einzelnen Planungsgruppen koordiniert werden.

Für die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts ist es notwendig, ein besonderes Augenmerk auf folgende Punkte zu legen:

  • Abstimmung mit den Planungsgruppen zur weiteren Qualitätsentwicklung der Schule
  • Ausgewogenheit von fachlichen und fachübergreifenden Maßnahmen
  • Geringer Unterrichtsausfall durch Qualifizierungsmaßnahmen
  • Evaluation der Fortbildungen

Bis zum Ende des Schuljahrs 2010 / 2011 wird das Fortbildungskonzept gemäß der schulrelevanten Fragen erstellt.

Umsetzung der Fortbildungsergebnisse im Schulalltag:

  • Kolleginnen und Kollegen, die an einer Fortbildung teilgenommen haben, informieren das Kollegium auf den Dienstbesprechungen und heften eine schriftliche Notiz über die Fortbildung (z.B. die Tagesordnung der Fortbildung) im Fortbildungsordner ab. Sie dienen somit als Multiplikatoren für das gesamte Kollegium.
  • Die Fortbildungsergebnisse werden im Schulalltag umgesetzt und weiter entwickelt.
  • Die Anwendung der Fortbildungsresultate in der Schulpraxis wird in Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen bewertet.

4.2.4 Schulleben: Informationsfluss im Kollegium

Ziel: Bis Januar 2011 erfolgt die konsequente Entwicklung von Strukturen für eine zuverlässige und termingerechte Weitergabe von Informationen innerhalb des Kollegiums und der Schulleitung, damit alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind.

Maßnahme:

Um Missverständnisse, Termindopplungen, Fehlplanungen und ähnliches zu verhindern, ist es unumgänglich, einen einheitlichen Standard für den Informationsfluss zu schaffen.

Dieses wird durch folgende Einzelprojekte verwirklicht:

Auf der Schulhomepage wird ein Link mit einem Organisationsprogramm eingerichtet (IServsystem). Im Herbst 2009 werden mehrere Einführungsveranstaltungen zum IServsystem angeboten, an denen sich sämtliche Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler beteiligen. Innerhalb der Veranstaltungen werden der Online-Terminkalender, der Webspeicher für alle anfallenden Dateien, die Mailfunktion, der elektronische Raumbelegungsplan sowie der Geburtstagskalender erläutert und damit vorläufig verbindlich an der Schule eingeführt. Parallel wird der Terminplan im Lehrerzimmer geführt. Beide Kalender werden bis Ostern 2010 parallel gepflegt. Das Kollegium entscheidet sich für ein System, welches weiter gepflegt wird.

Ein weiteres Einzelprojekt ist die Neugestaltung der Pinnwand im Lehrerzimmer. Zum Ende des Jahres 2009 wird die Pinnwand strukturiert und in folgende Bereiche unterteilt: Einladungen zu Konferenzen, Einladungen zu Fortbildungen, Aufsichtspläne, Vertretungspläne, Schülerkrankmeldungen, allgemeine Informationen, Bekanntmachungen der Schulleitung und Protokolle der Dienstbesprechungen. Ebenso werden alle Dienstbesprechungen und Konferenzen in einem Ergebnisprotokoll in einem Ordner den verhinderten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt.

Akute Termine werden ab Januar 2010 auf rotem Papier an den Lehrerzimmertüren ausgehängt. Eine Evaluation findet durch monatliche Treffen der Projektgruppe statt, in denen über Weiterführung, Verbesserungswürdigkeiten sowie Akzeptanz und Nützlichkeit im und für das Kollegium (Kurzbefragung des Kollegiums, Dienstbesprechung) diskutiert wird. Alle Veränderungen und Verbesserungsvorschläge sollen bis zum Sommer 2010 umgesetzt sein und von da an fortlaufend aktualisiert werden.

4.2.5 Schulleben: Außerunterrichtliche Aktivitäten

Ziel: Wir befähigen die Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbereich, eigenverantwortlich außerunterrichtliche Aktivitäten mit Unterstützung durch die Lehrkräfte zu gestalten und zu organisieren.

Maßnahme:

In verschiedenen Klassenstufen werden altersangepasste Projekte durchgeführt, die im Laufe der Schuljahre (5. – 9./10) zum o.a. Ziel führen sollen (siehe „Individuelle Planungen...“).

1. Schulhalbjahr 2009/10:

Projektwoche 19.- 23.10.2009 – Thema „HERBST“ mit anschließendem Schulfest.

12 Projektgruppen mit 282 Schüler/innen aus den Klassenstufen 5 – 10 sind an der Projektwoche beteiligt. Die Präsentation in Form eines Schulfestes am 23.10.2009 findet von 14.00 – 16.00 Uhr statt.

Eine abschließende Besprechung und Bewertung erfolgt in einer Dienstbesprechung am 02.11.2009. Zudem findet eine Evaluation in Form einer Befragung der Schüler- und Elternschaft statt.

2. Schulhalbjahr 2009/10:

„Sportfinders Day“ (siehe auch Konzept Sportjugend Hessen)

Das Konzept ist in 4 Module eingeteilt:

1. Bewegung 2. Teamaufgaben 3. Entspannung 4. Ernährung

Die Erarbeitung und Durchführung erfolgt mit der Förderschule Pestalozzi und der Aller-Schule/ Gifhorn. An der Umsetzung sind alle Lehrkräfte der Hauptschule beteiligt. Wobei die Sportlehrkräfte ein Vorbereitungsteam bilden. Unser Ziel ist es eine feste Terminierung von sportlichen Aktivitäten, neben den bereits bestehenden, in jedem Schuljahr unter Einbeziehung aller Lehrkräfte und Schüler zu veranstalten.

ab Schuljahr 2010/11:

Es sollen gemeinsame Projektwochen der Grund- und Hauptschule mit anschließendem Schulfest in jedem Schuljahr im Wechsel kurz nach den Sommerferien, beziehungsweise kurz vor den Weihnachtsferien durchgeführt werden. Themenvorschläge für die Projektwochen werden von den Schülern gestaltet und in SV-Sitzungen ausgewählt. Vor- und Nachbesprechungen jedes Projekt finden in den jeweiligen Klassen statt und sollen von den Klassensprechern in der SV-Sitzung evaluiert werden. Die Ergebnisse sollen schriftlich fixiert und im Rahmen des nächsten Projekts umgesetzt werden.

Für die Projektwoche im September 2010 ist das Motto „Internationales Fest durch internationale Schülerinnen und Schüler“ vorgesehen.

Des Weiteren sollen im Schuljahr 2010/2011 folgende individuelle Planungen durchgeführt werden:

  • gemeinsames Frühstück
  • Tagesausflüge / Klassenfahrten
  • SV-Fortbildungen
  • Aktionen mit anderen Schulen / Schulformen (siehe „Sportfinders Day“)

Schulinterne Projekte bei „guter“ Unterrichtsversorgung:

  • „Gesundes Frühstück“ – AG mit anschließendem Verkauf in den gr. Pausen
  • eigenverantwortliche Betreuung eines Schulkiosks (Klassen 9 + 10)
  • Patensystem Hauptschule – Grundschule: Nachmittagsangebote für Grundschüler der Ganztagsschule
Mit Ende des Schuljahres 2009/10 bzw. dem Beginn des Schuljahres 2010/11 kommt es zu erheblichen personellen Veränderungen an der Schule (Ruhestand Sekretärin Mitte April und Konrektorin Ende Juni, Aufnahme von Schülerinnen und Schüler einer Hauptschule, die im Juni 2010 geschlossen wird - u.a. drei 9. Klassen im Schuljahr 2010/11 – und Ruhestand des Schulleiters ab 01.2.2011). Dadurch bedingt werden die o.a. Planungen erst nach den Sommerferien 2010 bzw. nach dem 01.02.2011 konkretisiert und evaluiert werden.

5. Nachwort

Die Ausarbeitung unseres Schulprogramms war ein Projekt, mit dem sich alle Lehrkräfte unserer Schule intensiv befassten. Schulentwicklungsarbeit erfordert ein großes Engagement des gesamten Kollegiums. Dazu gehören neben finanziellen Ressourcen auch die professionelle Begleitung in Form von Fortbildungsangeboten. Durch die Nutzung dieser haben wir unseren Ist-Stand analysieren und festschreiben können, konnten unsere Stärken und Schwächen bestimmen und somit konkrete Maßnahmen für zukünftige Ziele entwickeln. Wir sind uns bewusst, dass wir uns in der Umsetzung unseres pädagogischen Konzeptes auf einem Weg befinden, der eine ständige Entwicklung und Weiterarbeit von und verlangt.

Doch Unterrichtsentwicklung sowie individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern erfordern nicht nur großes Engagement seitens des Kollegiums, sondern es bedarf auch externer Unterstützung.

Das vorliegende Schulprogramm sehen wir als pädagogisches Konzept unserer Schule und gleichzeitig als Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre. Bleibende Aufgabe ist es für die Nachhaltigkeit dieses Programms zu sorgen und die einzelnen Aspekte kontinuierlich zu überprüfen und zu überarbeiten. Dabei zählt für uns in erster Linie nicht das bedruckte Papier, sondern das, was sich in unserem Schulalltag verwirklicht, was in der Schule erfahrbar und spürbar wird.

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